Durch den von Russland entfesselten Krieg wurden Millionen von Ukrainern gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Diese Flucht bedeutet nicht nur den Verlust der physischen Heimat, sondern gefährdet auch das kulturelle Erbe. Wenn Menschen verstreut in der Emigration leben, besteht die Gefahr, dass Traditionen, Bräuche und die eigene Geschichte in Vergessenheit geraten.
Die Prozession in Hannover wurde ins Leben gerufen, um genau dem entgegenzuwirken. Organisiert vom Verein Witryla e. V., der St.-Wolodymyr-Gemeinde und dem Musikzentrum Musiklabor, bot diese Initiative den Ukrainern einen Ort der Gemeinschaft. Es ging darum, die eigene Kultur lebendig zu halten und den Schmerz der Trennung durch die Kraft der Gemeinschaft zu lindern.
Ein besonderes Merkmal dieser Prozession war die musikalische Vielfalt. Neben den traditionellen ukrainischen „Koljadky“ erklangen auch Weihnachtslieder aus verschiedenen anderen Ländern. Diese Auswahl symbolisierte die Dankbarkeit gegenüber den Gastländern und die Verbundenheit mit der europäischen Gemeinschaft.
Dieses Ereignis hat gezeigt, dass die ukrainische Seele auch fernab der Heimat hell leuchtet. Wir bewahren unsere Geschichte, feiern unsere Traditionen und schauen gemeinsam in eine hoffnungsvolle Zukunft.
🌟14.12.2025, 16:45–18:45🌟
Route:
Willy-Brandt-Allee 5 → Platz der Menschenrechte → Aegidienkirche → Platz der Weltausstellung
Willy-Brandt-Allee 5 → Platz der Menschenrechte → Aegidienkirche → Platz der Weltausstellung
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© Fotografin Kateryna Botiuk