Demonstration zur 2. Wiederkehr des russischen Angriffs auf die Ukraine
Der 24. Februar 2022 war für viele Familien in der Ukraine ein schreckliches Datum. In Hannover versammelten sich am zweiten Jahrestag des Beginns von Russlands aggressivem Einmarsch in die Ukraine mehr als 700 besorgte Bürger verschiedener Nationalitäten, um ihre Unterstützung für die Ukraine zum Ausdruck zu bringen und sie daran zu erinnern, dass der Krieg immer noch andauert.
Um 12:00 Uhr begann eine Menschenkette auf dem Kröpke. Mehr als 300 Menschen hielten Fotos von ihren Häusern, Straßen und Städten in der Hand – Fotos vor und nach der russischen Invasion. Zerstörte Gebäude, verkrüppelte Schicksale, verlorene Leben – all das brachten russische Soldaten in das friedliche ukrainische Leben von 2022 bis zum heutigen Tag.
Um 14:00 Uhr versammelten sich die Ukrainer und alle, die ein Ende des Krieges wollen, am Hauptbahnhof, um für die Ukraine zu demonstrieren. Auf der Demonstration sprachen Würdenträger, die ihre Unterstützung und Solidarität mit dem ukrainischen Volk zum Ausdruck brachten. Unter ihnen die Landtagspräsidentin und erste Person in Niedersachsen, Hanni Naber, der Präsident der Region Hannover, Steffen Krach, der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Hannovers. Hannover, der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages Adis Akhmetovic, der Bürgermeister von Hannover Belit Onai, die Bundestagsabgeordnete der Grünen Swantehe Michaelsen, die Landtagsabgeordnete der Christdemokraten Martina Mahula und die Studentin und Freiwillige Anastasia Vdovichenko. Moderiert wurde die Demonstration von Josina Kelz.
Seit Beginn des Krieges hat Hannover den Ukrainern, die ihre Heimat verlassen mussten, umfassende Unterstützung gewährt. Die Ukraine und die Ukrainerinnen und Ukrainer sind unendlich dankbar für die Hilfe und Unterstützung aller Menschen mit großem Herzen, auch der Menschen in Hannover und Deutschland.
© Fotografin Kateryna Botiuk